Zur Eröffnung der Galerie zeigen wir ab dem 17.11.2007 Arbeiten von Klaus Geigle, Alexandra Medilanski und Angelika J. Trojnarski.

Der Maler Klaus Geigle umkreist in seinen gegenständlichen Gemälden ein klassisches Thema der Malerei, die Vergänglichkeit. Quelle für Geigles Bildfindungen ist zumeist sein eigenes Umfeld, welches er in Bilderfolgen malerisch untersucht. Seinen szenisch angelegten Gro▀formaten eignet dabei immer wieder ein hintergründiger Humor an, der das gewählte Sujet um eine weitere Lesart verrätselt.

Die nüchterne Beiläufigkeit in der Motivauswahl findet sich auch im malerischen Habitus der Künstlerin Alexandra Medilanski wieder. Sie meistert die malerischen Herausforderungen, die sich aus ihren Sujets ergeben, mit großer Könnerschaft, meist in einem Angang. Die auf die Weise entstandenen Werke von homogener und durchgängiger Handschrift spiegeln Szenen, welche aus ihrem privatem Umfeld entliehen zu sein scheinen, und spielen mit dem Spannungsverhältnis von Nähe und Distanz.

Angelika J. Trojnarski nähert sich mit ihren jüngsten Arbeiten Szenen alptraumhafter Gewalt und Zerstörung. Ihre malerische Herangehensweise charakterisiert sich durch hochvariablen Umgang mit Farbe. Mit den daraus entstehenden außergewöhnlichen Textursprüngen innerhalb des Bildgefüges zieht sie den Betrachter in ihre malerische Auffassung.




Vernissage am 17. November 2007: